Die Olive – Olea europaea – Olivenbaum

Olea europaea

Die Olive

Die Olive, Olea europaea, gehört wie viele andere Exoten des Südens zu den uralten Kulturpflanzen des Menschen. Schon von weitem fallen die schillernden Olivenhaine auf und deuten auf das Mittelmeerklima hin: der Ölbaum wurde zum Charakterbaum des Mittelmeerklimas erkoren; wo er wächst, beginnt die Mediterraneis.

Die Olive gehört m. E. nicht zu den ganz harten Mediterranpflanzen. Totalausfälle sind häufig, wenn ihr der Standort und das Kleinklima nicht zusagen. Auch gibt es Unterschiede in der Frosthärte der einzelnen Selektionen. Sie sollte gut vor Temperaturen unter – 10 Grad und vor kalten Ostwinden geschützt werden. Auch ist eine dicke Mulchschicht ein absolutes Muss!

Bislang stehen in meinem Garten direkt am Haus 2 Olivenbäume, gepflanzt im Frühjahr 2009. Der eine hat schon einen starken Stamm und war ein Sämling, gesät Anfang der 90-er Jahre. Die andere Olive ist viel kleiner und wurde im Baumrakt gekauft. Die Herkünfte sind daher unklar; generell wird für Oliven aber mit einer Frostresistenz von -10 Grad C gerechnet. In der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 2009 wurde die 10-Grad-Marke in Schleswig-Holstein geknackt, von daher bin ich auf das kommende Frühjahr sehr gespannt. Zwei Exemplare der Sorte „Leccio del Corno“ aus dem Hochland von Umbrien (Italien) habe ich noch in Kübeln. Diese sind frosthart bis -14 Grad C und sollen im Zweifelsfalle als Ersatz dienen.

Mittlerweile sollen bereits Züchtungen mit besonderer Winterhärte vorliegen. Die spanische Sorte „Hojiblanca“ soll bis -19 Grad C aushalten, die Züchtung „Picual“ aus Andalusien bis zu -16 Grad C.


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