Eucalyptus – Eukalyptusbäume

Eucalyptus gunnii, dalrympleana, niphophila

Eukalyptusbäume

Wie bereits erwähnt, kommen in Australien und auch auf Tasmanien etliche Eukalyptusarten vor, die an regelmäßige Fröste und Schneefälle gewöhnt sind. Was jedoch keiner von ihnen verträgt, ist lang andauernder Kahlfrost ohne Schnee mit Sonnenschein! Bei einer derartigen Wetterlage vertrocknet auch der härteste Eukalyptusbaum. Da jedoch derartige Winter bei uns äußerst selten vorkommen und Eukalyptusbäume schnell wachsen, möchte ich Ihnen Mut machen, um es doch mal mit einem Eucalyptus zu versuchen!

Am bekanntesten und regelmäßig angeboten ist wohl Eucalyptus gunni. Er stellt in der Tat einen sehr frostharten Eukalyptus dar, zeigt auch im Winter natürlich sein blau-graues Laub und kommt schon in jungen Jahren zur Blüte! Oftmals, ja sogar regelmäßig, erfieren im Winter und vor allem im Frühling die Triebspitzen. Dies schadet aber nicht weiter, da sie sofort wieder ersetzt werden.

Ein anderer Eukalyptus, wahrscheinlich handelt es sich um Eucalyptus pauciflora niphophila, wächst ebenfalls in meinem Garten und hat die letzten Winter schadlos überstanden. Es gab nicht einmal Triebschäden! Die Jungtriebe dieser Art sind leuchtend rot, die Blätter sichelartig geformt.

Weitere Arten sind in der Anzucht und sollen ausprobiert werden: Eucalyptus coccifera, Eucalyptus dalrympleana, Eucalyptus debeuzevillei und weitere Eucalyptus pauciflora. Für alle Eucalyptus gilt: ein vollsonniger Standort im Sommer, im Winter gerne mit Schutz vor direkter Sonnenstrahlung, eine im Winter sehr dicke Mulchschicht, ein feuchter, tiefgründiger Boden mit nur wenig Nährstoffen (Eukalyptus sollten im Freien nicht gedüngt werden) und möglichst Schutz vor kalten, austrocknenden Ostwinden.


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