Trachycarpus fortunei – Hanfpalmen

weihnachten

Trachycarpus fortunei und wagnerianus

Die Hanfpalme

In keinem Exotengarten darf die Hanfpalme Trachycarpus fortunei fehlen, ist sie doch eine richtige Palme mit Stamm, großen Blattfächern und dazu von außerordentlich großer Frosthärte! Bereits im Schweizerischen Tessin und in England hat sie sich gut eingelebt und vermehrt sich dort auch durch Selbstaussaat!

Ursprünglich im östlichen China heimisch, ist sie an Kälte wärend des Winters gut gewöhnt. So erträgt sie kurzfristig unter optimalen Bedingungen (Schutz vor Schnee und Feuchtigkeit!!!) Temperaturen von minus 17 Grad Celsius. So kalt wird es zumindest in der Westhälfte Deutschland nur extrem selten.

Meine Hanfpalmen erhalten im Winter eine starke Mulchschicht aus Rindenmulch und einen Regenschutz, denn Regen oder Schnee in Verbindung mit darauf folgendem Frost kann bei dieser Palme Herzfäule verursachen und somit zum Tode führen.

Der extreme Winter 2002/2003 hat gezeigt, dass der Standort, das Kleinklima für das Überleben dieser Palmen entscheidend ist. Verbreitet ist es bei Tiefsttemperaturen von minus 14 bis minus 18 Grad zu Totalausfällen gekommen, auch beim Autor. Wichtig ist also, dass die Palme TROCKEN und windgeschützt steht; ansonsten ist bei Temperaturen unter minus 10 Grad für Winterschutz in Form von Matten etc. zu sorgen. Das Palmenherz ist, wie bei allen Palmen, hier sehr empflindlich.


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